MaJa spendet Trost
entzündete diese Kerze am 5. Februar 2026 um 13.17 Uhr
Auf einer grünen Wiese, durchzogen vom Duft unzähliger Blumen in allen Farben, steht ein mächtiger Baum. Sein Laub ist dicht, seine Äste reichen weit in den blauen Himmel. Es ist der Baum des Lebens. Um ihn herum tanzen Schmetterlinge, leicht und frei, als wollten sie erinnern: Nichts vergeht ganz.
Menschen kommen von allen Seiten. Sie treten näher, legen ihre Hände auf den Stamm. Berührung tut gut. Sie verbindet, tröstet, hält. Ein leiser Windhauch streicht durch das Geäst, fast so, als würde jemand flüstern: Ich bin noch da.
Das Leben ist nicht vorhersehbar. Manchmal schlägt das Schicksal ohne Vorwarnung zu. Es gibt keine Glaskugel, die uns zeigt, was uns erwartet. In solchen Momenten befällt Ohnmacht die Seele. Worte reichen nicht aus, um den Schmerz zu fassen, der bleibt, wenn ein Mensch viel zu früh geht.
Du fehlst. Dein Verlust ist schmerzvoll und hinterlässt eine Lücke, die nichts füllen kann. Für deinen Mann Marco, für deine Kinder Felix und Marie ist diese Leere besonders groß. Sie haben dich als herzengute, liebevolle Frau und Mutter erlebt – als jemanden, der getragen, geschützt, geliebt hat. Diese Liebe endet nicht. Sie lebt weiter in Erinnerungen, in Gesten, in Gedanken, in allem, was ihr gemeinsam geteilt habt.
So wie der Baum seine Kraft aus tiefen Wurzeln schöpft, so bleiben auch deine Spuren. In den Herzen deiner Familie. In den Geschichten, die erzählt werden. In den Momenten, in denen ein Windhauch plötzlich still werden lässt und man für einen Augenblick glaubt, dich zu spüren.
Du bist gegangen – aber nicht verloren. Denn wo Erinnerung lebt, bleibt auch das Leben.